Ein kleiner Einblick in die Geschichte der Osteotherapie

Die Osteopathie wurde bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts  entwickelt.
Dr. Andrew Tailor Still war der Urheber der Osteopathie im Humanbereich.
Im Vordergrund standen bei ihm die noch heute gültigen Grundprinzipien der Osteopathie:
Ganzheitlichkeit, die Behandlung ohne Arzneimittel und die Beziehung zwischen Form und Struktur, sowie die Aktivierung der Selbstheilungskräfte.
Die manuelle Behandlung von Bewegungseinschränkungen kam bei Still erst später dazu.
Er stellte jedoch im laufe der Zeit fest, dass viele Krankheiten erst nach Bewegungsverlusten an Gelenken, Muskeln, Faszien und inneren Organen zum Vorschein kamen. Erste Erfolge erzielte er durch erfolgreiche Behandlung von Durchfällen über die Wirbelsäule.
1922 entdeckte William Garner Sutherland die Pulsationen am Schädel, welches ein weiterer großer Schritt in der Osteopathie war. Der Nachweis erfolgte allerdings erst viele Jahre später. John Upledger entwickelte daraus in den 1980ern die Cranio-Sacrale-Therapie. Später folgten die viszeralen Manipulationen.

Erst 1970 wurden erste Versuche vorgenommen, die osteopathische Behandlung aus dem Humanbereich auf das Pferd zu übertragen. 1997 wurde die erste Ausbildungsstätte für Pferdeosteopathie eröffnet und der Begriff in der Tiermedizin von "Osteopath" zu "Osteotherapeut" geändert. 2005 starteten die ersten Ausbildungen für Hunde-Osteotherapie.